Jerkbaits

  • Der Jerkbait wurde ursprünglich für die amerikanische Muskiefischerei entworfen. Im Gegensatz zum Wobbler hat er keine bzw. sehr wenig Eigenaktion, d.h. man muss ihn mit Rucken (jerks) zum Leben erwecken. Wie beim Wobbler sind moderne Jerkbaits dabei auch häufig mit Rasseln ausgestattet, um den optischen Reiz noch mit einem akustischen zu kombinieren. Jerkbaits sind im Allgemeinen zwischen 10 und 25 cm groß.
    Jerkbaits

    Um die Jerkbaits gibt es momentan einen regelrechten Kult, man spricht sogar von einer neuen Angelmethode, dem Jerken. Aber was genau ist nun ein Jerkbait? Der Jerkbait wurde ursprünglich für die amerikanische Muskiefischerei entworfen. Im Gegensatz zum Wobbler hat er keine bzw. sehr wenig Eigenaktion, d.h. man muss ihn mit Rucken (jerks) zum Leben erwecken. Wie beim Wobbler sind moderne Jerkbaits dabei auch häufig mit Rasseln ausgestattet, um den optischen Reiz noch mit einem akustischen zu kombinieren. Jerkbaits sind im Allgemeinen zwischen 10 und 25 cm groß.

    Es gibt dabei grob gesagt zwei Kategorien von Jerkbaits, nämlich den Diver und den Glider. Beide gibt es in schwimmender und sinkender Version. Der Diver bewegt sich durch die Führung ruckartig auf und ab, während der Glider beim Einholen seitlich hin und her schwingt. Der Diver hat eine keilförmige Nase und ist bei manchen Modellen mit einer biegsamen Metallschaufel am Hinterteil ausgestattet, mit der man die Tauchtiefe beeinflussen kann. Der Glider ist rundnasig, seitlich abgeflacht und bewegt sich abwechselnd ca. einen Meter nach links und rechts durchs Wasser. Er imitiert dabei einen flüchtenden und angeschlagenen Beutefisch fast perfekt. Für Anfänger ist jedoch eher der Diver zu empfehlen, da dieser leichter zu führen ist, als der Glider.
    Beim Jerken empfiehlt sich eine kurze, harte Rute um beim Auf- und Abschlagen nicht ständig ins Wasser zu hauen. Außerdem hat man es teilweise mit Gewichten von bis zu 100 Gramm und mehr zu tun. Statt einem Stahlvorfach sollte man eine Spinnstange verwenden, da das Stahlvorfach durch die ständigen Drehungen nach wenigen Stunden nachgeben würde. Entscheidend für den Erfolg ist jedoch nicht unbedingt die Ausrüstung, sondern vor allem die Köderführung.

    Quelle:angeln-im-internet.de


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