Meerforelle

  • Meerforelle (Salmo trutta trutta) -

    Einer der am meisten gesuchten Fische im nördlichen Europa ist wohl neben dem Lachs, die Meerforelle. Angler aller Sparten jagen diesem Fisch hinterher, sei es nun Fliegenfischer oder Spinnfischer. Im Meer wird sowohl in der Brandung, als auch vom Boot mit dem Schleppsystem auf die Meerforelle geangelt. In den Küstennahen Flüssen und Bächen wird diesem Fisch mit allen Angelmethoden nachgestellt die, die Moderne Angeltechnik zu bieten hat.
    Zudem kommen Meerforellen und Lachse an den selben Stellen und den gleichen Lebensraum vor. Selbst für einen versierten Angler ist es schwer eine Meerforelle von einem Lachs zu unterscheiden, es gibt aber einige Merkmale die dies ermöglichen.
    Merkmale:
    Die Meerforelle hat einen lang gestreckten torpedoförmigen Körper. Der Rücken dieser Salmoniden ist dunkelgrau bis blaugrau, die Meerforelle hat einen silberweißen Bauch. Die Seiten und Kiemendeckeln der Fische sind mit zahlreichen schwarzen Punkten bedeckt. Wie alle Salmoniden hat auch die Meerforelle die typische Fettflosse.

    Lebensraum & Verbreitung:
    Man findet die Meerforelle an den Nordküsten Europas, in der Ostsee überall an den Skandinavischen und Baltischen Küsten, sowie an der Küsten von Norwegen, Großbritannien und Irland. In vielen Küsten nahen Flusssystemen und den großen mit dem Meer verbundenen Seen in Russland und Schweden.

    Vermehrung:
    Wie der Lachs ist die Meerforelle ein Anadromer Wanderfisch, er steigt also zum Laichgeschäft in die Flüsse auf. Je nach Gebiet verlassen die Meerforellen das Meer zwischen Juli bis November und ziehen weiter noch als die Lache die Flüsse hinauf, meiden jedoch die kleinen Bäche die die Lachse aufsuchen. Im Gegensatz zu den Lachsen fressen die Meerforellen bei der Laichwanderung und verbleiben länger im Süßwasser. Erst zwischen Dezember und März Laichen Sie, die Verluste die die Meerforellen durch das Laichgeschäft haben sind weitaus geringer als bei den Lachsen. Die Jungfische verbleiben mehrere Jahre in ihrem Fluss und gehen dann zu einer Küstennahen Lebensweise über.

    Nahrung:
    Fische (Hering, Sprotte, Sandaal), Würmer, Krebse, Insekten, Muscheln und Schnecken

    Größe & Alter:
    Längen bis 130 Zentimeter und Gewichte von über 15 Kilogramm sind möglich, normal ist aber eher eine Länge von 50 bis 70 cm und ein Gewicht von 2 bis 4 Kilogramm. Das maximale Alter liegt bei 15 Jahren, in der Regel werden diese Fische aber nicht älter als 5 bis 6 Jahre.

    Angelköder:
    Je nach Saison und Gewässer unterschiedlich. Hauptsächliche Köder sind schmale Küstenblinker, Küstenwobbler und Fliegen. Auch Naturköder wie Fischfetzen, Wattwurm und Muschelfleisch sind immer eine gute Alternative.

    Anmerkungen:
    Die besten Meerforellen-Reviere sind wohl die dänischen Inseln, besonders Fyn (Fünen) und Bornholm. Die gesamte schwedische Küste von Stockholm bis zur norwegischen Grenze. In Deutschland ist eindeutig Fehmarn und der umliegende Küstenbereich das Dorado der Meerforellenangler. Beste Möglichkeiten auf Meerforelle zu angeln bieten immer Bereiche im Meer die in der Nähe eines Zuflusses liegen. Hier treiben sich oft ganze Rudel von Meerforellen herum, deshalb sollte man nach einem Erfolgreichen Fang sofort wieder anfangen zu Angeln. Artikel über die Meerforelle (Salmo trutta trutta) füllen ganze Bücherregale und eine große Anzahl von Internetseiten, der Reiz dieses Fisches ist vergleichbar mit dem des Lachses – zu Recht!

    Quelle: angler-seiten.de

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